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Asien

Westtürkei

Westtürkei mit Studiosus Studienreisen von Istanbul bis Ephesus 

(Reisebericht von Alexandra Füsser, hartmann-reisen)

Ich habe mir Anfang November meinen lang gehegten Traum erfüllt, wieder einmal in der Welt der alten Griechen und Römer einzutauchen und habe mich entschlossen eine Reise mit Studiosus zu unternehmen, da die Wissensvermittlung dort auf erfrischende und vielschichtige Art und Weise erfolgt und  Altes mit Neuem verständlich verknüpft wird.

Wir beginnen mit Istanbul- ein Standbein in Asien, ein anderes in Europa, man weiß ja aus der Geschichte welches Spannungsfeld hier zum tragen kommt. Jeder und alles hat dort seine Spuren hinterlassen, Griechen, Römer, Osmanen und Türken. Wir besuchen die Hagia Sofia, eine wunderschöne Symbiose aus christlichen und islamischen Wertvorstellungen und daher heute  als Museum genutzt. Die Blaue Moschee, die uns mit kunstvoller Ornamentik, den Zauber der Farbigkeit näher bringt, die unterirdische Zisterne, wo heute Konzerte gegeben werden.,Topkapi Palast- alle Märchenbücher dieser Welt werden hier geöffnet, doch die Realität sah wohl ganz anders aus. 

Der Höhepunkt für mich, die Chorakirche mit fantastisch erhaltenen Mosaiken aus spätbyzantischer Zeit, welches uns das Leben Marias vermittelt, was im westlichen Europa kaum bekannt ist. Wir nehmen Abschied von  dieser Stadt am Bosporus  in einem typischen Restaurant unterhalb der Galata Brücke und sind uns alle einig, dass wir wieder hierher kommen werden.

Wir überqueren  mit der Fähre an einer engen Stelle das Marmarameer, um Bursa zu erreichen, eine alte osmanische Stadt, die die Sultansgräber beherbergt und wieder begegnet uns diese umwerfende Farbigkeit der türkisblauen Kacheln. So also holt man sich den Himmel auf Erden…Hier in Bursa kosten wir den orginalen Iskender-Kebap: frisches Pide Brot, Tomaten, Joghurt und zerlassene Butter, sehr schmackhaft


Auf unserer Weiterfahrt wird uns viel über das prosperierende  Land Türkei erzählt  und man staunt nicht schlecht, wie gut die Infrastruktur nun ist und wie viel „Moderne“ Einzug gehalten hat. Wir übernachten in Canakkle, direkt an der Meerenge  der Dardanellen. Fantastische Ausblicke und „alte“ Geschichte rund um den Dichter Homer werden lebendig.

In Troja  staunen wir über die weite, heute leider  versandete Ebene und können nur noch vermuten wie es hier einmal ausgesehen haben muss. Viele Namen fallen, Paris, Agamemnon, Achilles, Helena, Odysseus und nicht zuletzt die verfilmte Schlacht um Troja. Was ist Mythos, was ist Wirklichkeit? Der Mix aus beidem gefällt mir am Besten. Mit einem herrlichen Ausblick von der Ausgrabungsstätte Assos auf die Insel Lesbos beenden wir heute unsere Exkursion in die Welt der Antike.

Als nächste Kultstätte empfängt uns Pergamon, prächtig der Sitz über der Hochebene, wir spazieren durch das Asklepieion, bestaunen den gut erhaltenen Trajantempel  und dann das Postament des Zeusaltars, den wir heute noch in Berlin bewundern können, atemberaubend-, auch wenn man hier wieder viel Fantasie aufwenden muss, um die Pracht und die Bedeutung eines solchen Platzes zu begreifen. Hier wurde tatsächlich das Pergament entdeckt… wieder was gelernt…Teppich knüpfen –Pergamon ist das Zentrum für diese Kunst- und ich sitze am Nachmittag neben einer geübten Knüpferin und verewige einige Knoten in einem kostbaren Teppich, was für ein schönes, lebensnahe Erlebnis. Wie wird Seide hergestellt? Auch das lernen wir anschaulich und authentisch durch einen „Seidenmeister“.



Viel lernen wir auch über das Essen, die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Türken ,das Tee trinken und wie man die Gebete doch mit dem Arbeitsalltag verbinden kann.   

Wir fahren weiter nach Kusadasi, ein kleiner Badeort , gegenüber befindet sich schon das griechische Samos, unser Ausgangspunkt für die nächsten Erkundungen. Im Hinterland  erwartet uns eine der schönsten Ausgrabungsstätten: Ephesus- eine der reichsten Städten der Antike und fürwahr hier kann man sich tatsächlich das Treiben und Arbeiten der Menschen in der Antike vorstellen. Sehr gut erhalten die Hanghäuser, wo Wohlkultur uns anschaulich von einem Archäologen erklärt wird und die Wandmalereien und Mosaiken viel von der Lebensweise unserer Ahnen verraten. Bei strahlend blauem Himmel erkunden wir die Celus –Bibliothek und das riesengroße Amphitheater. Wir sind begeistert und am Abend total geschafft. Den Abschluss der Reise bildet ein Dreigespann: Priene, Milet und Didyma.


Hier erfahren wir  viel über Philosophie, Theater, Thermen und Orakel.
Unser sachkundiger Reiseleiter hat uns auf der ganzen Reise überzeugen können, der Türkei und seinen Menschen mit offenen Augen zu begegnen und vermeintliche Widersprüche zu zulassen und im Dialog miteinander  Türkei „verstehen“ lernen.

Viele wunderbare Erlebnisse und neue Denkansätze sind das Ergebnis meiner Reise und ich kann allen, die sich mit der Vielschichtigkeit von Geschichte befassen wollen und einen Einblick in aktuelle Problematiken nicht scheuen, eine Reise mit Studiosus empfehlen.


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