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Restart 2020

Costa Kreuzfahrt

Costa Restart 04.10.-10.10.2020 - meine Kreuzfahrt in Zeiten von COVID-19

Ein Reisebericht von Fabienne Dyda, Reisebüro Hartmann

"Leinen los!" hieß es für mich am 04.10.2020 in Triest.

Zusammen mit einer Gruppe von 18 Personen durfte ich eine Kreuzfahrt unter „Corona-Bedingungen“ auf der Costa Deliziosa Richtung Süditalien erleben und kann vorab schon sagen

– es war klasse!

Zu Beginn musste ich den Online Check-in auf MyCosta abschließen, um die Einschiffungsunterlagen und das Kreuzfahrt Ticket zu erhalten. In den Unterlagen stand eine festgelegte Einschiffungsuhrzeit zu der ich mich am Kreuzfahrt-Terminal einfinden musste. Dies verhindert große Menschenansammlungen und lange Wartezeiten. Dort angekommen wurde die Körpertemperatur gemessen und die Einschiffungsunterlagen überprüft. Natürlich war das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht.

Anschließend ging es zum Corona-Schnelltest. Bei uns wurde dieser mit einem dünnen Stäbchen durchgeführt, welches in die Nase eingeführt wurde. Das ganze Prozedere dauert ca. 2 Minuten. Nach dem Test wurden wir in Gruppen in einen Wartebereich gebracht. Die Auswertung des Tests dauert in der Regel zwischen 1-2 Stunden. Wir haben zum Glück nach ca. 1 Stunde die Ergebnisse erhalten und konnten alle an Bord gehen.


An Bord selbst wurde wieder die Temperatur gemessen und penibel darauf geachtet, dass man sich überall die Hände desinfiziert. Es stehen an jeder Ecke Desinfektionsmittelspender, das heißt, man wird so automatisch daran erinnert.

Die Kabinen wurden vor dem Neubezug gründlich gereinigt und die Oberflächen in allen Bereichen mehrmals täglich desinfiziert. Zudem werden aktuell bevorzugt Balkonkabinen belegt, damit ein großzügiges Lüften möglich ist.

Um die Sicherheit der Gäste zu gewährleisten und das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, gilt in allen öffentlichen Bereichen eine Maskenpflicht, außer auf dem Außendeck wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann. Natürlich muss man keine Maske tragen, wenn man am Tisch sitzt, auf der Sonnenliege liegt oder im Pool badet.

Da es momentan kein Buffet-Restaurant an Bord gibt, werden alle Mahlzeiten am Tisch serviert, es gibt ein täglich wechselndes Menü, welche äußerst schmackhaft waren. Diese kann man über einen QR-Code auf dem Smartphone abrufen, sodass auch hier keine Menükarten in Papierform notwendig sind. Wichtig zu wissen ist, dass die eigene Costa Card bei jedem Besuch in den Restaurants und Bars gescannt wird, um in einem Corona-Fall nachvollziehen zu können, welcher Gast sich evtl. in der Nähe aufgehalten hat.


Vorab sollte man sich die Costa App herunterladen, da hier alle wichtigen Informationen hinterlegt sind und man hierüber auch Ausflüge buchen kann, wenn nicht schon vor der Reise geschehen. Zudem hat man einen Überblick über die eigenen Ausgaben an Bord und das Unterhaltungsprogramm. Dies kann man zwar auch über die interaktiven Monitore an Bord machen, aber in der App ist es doch etwas komfortabler.

Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass man aktuell ohne einen gebuchten Ausflug NICHT von Bord gehen darf! Das hat den einfachen Grund, dass niemand nachvollziehen könnte, ob man Kontakt zu einer infizierten Person hatte bzw. wo man sich generell aufgehalten hat. Unsere Gruppe erlebte während der Reise insgesamt 4 Landausflüge. Bei jedem Ausflug mussten wir über die gesamte Dauer eine Maske tragen und wurden zu Beginn darüber informiert, dass wir uns nicht von der Gruppe entfernen dürfen, um nicht auf eigene Faust irgendwohin zu gehen und uns dabei ggf. anzustecken. Bei unerlaubtem Entfernen von der Gruppe läuft man Gefahr, nicht wieder an Bord gehen zu dürfen und stattdessen die Rückreise antreten zu müssen. Diese Vorgehensweise dient der Sicherheit aller Gäste. 

Zum Glück ist das bei uns nicht vorgekommen, da wir uns natürlich alle an diese Vorgaben gehalten haben. Es werden zusätzlich alle Busse vor Nutzung gründlich desinfiziert und auch die Reiseleiter unterziehen sich wie alle Gäste einem Corona-Schnelltest. Die Ausflüge selbst waren trotz dieser Einschränkungen wunderbar organisiert und es konnte alles besichtigt werden. Um auch den Mindestabstand in der Gruppe einhalten zu können wurden sogenannte Audio-Guides zur Verfügung gestellt. Man konnte also trotz etwas Entfernung die Reiseleitung hören und den Informationen folgen. So waren wir zum Beispiel im Trulli-Dorf in Alberobello, in Lecce und auf der Insel Ortigia bei Syrakus sowie auf dem Ätna.


Nach Rückkunft auf dem Schiff wurde wieder die Temperatur gemessen. So ein tolles Sicherheitskonzept hatte ich nicht erwartet!

Das Bordleben selbst lief mit nur wenigen Einschränkungen ab, das heißt wir konnten die Bars nutzen, haben uns im Theater „The Voice of the Seas“ angeschaut und waren in den Bordgeschäften shoppen. Außer dem Saunabereich im Samsara-Spa und das Club-Restaurant waren alle Bereiche geöffnet. Auch das Bordpersonal war super freundlich und sehr hilfsbereit, so dass sich jeder wohlgefühlt hat.

Ich habe mich extrem sicher an Bord gefühlt, da jeder genauestens darauf geachtet hat, dass die Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Die Kreuzfahrt habe ich trotz kleiner Einschränkungen in vollen Zügen genossen, insbesondere auch dadurch, dass die Schiffe momentan nur maximal zu 50% ausgelastet sind. Somit hat man als Gast noch mehr Platz und Ruhe als sonst.

Mein Fazit zu dieser Reise in besonderen Zeiten: meine Kreuzfahrt, auch in Zeiten von COVID-19, hat sich absolut gelohnt. Ich hatte keiner Zeit Angst einem Risiko ausgesetzt zu sein und habe diese Reise unglaublich genossen.



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